Thema Freeware:
Dem geschenkten Gaul...
..sollte man gelegentlich doch ins Maul schauen. Besonders, wenn man ihn auf den eigenen Computer laden und keine Überraschungen erleben möchte.
Jede Woche bieten PC-Zeitschriften auf Heft-CD und DVD unzählige Programme und Tools an.
Die Redaktionen führen zwar meistens, jedoch nicht immer, einen Virencheck durch.
In Programme fest integrierte Schnüffelfunktionen vermag jedoch auch der beste Virenscanner nicht zu erkennen.
Im Übrigen besteht immer die Gefahr, dass bei der Installation auch ohne jede böse Absicht Systemdateien, hauptsächlich DLLs, überschrieben oder
durch ältere Versionen ersetzt werden. Dies gilt besonders für ältere oder von Laien erstellte Programme und Tools.
So kann es passieren, dass Ihre anderen Programme plötzlich nicht mehr laufen.
Grundsätzlicher Sicherheitstipp
Prüfen Sie zuerst genau, wie sehr Sie ein Tool oder Programm wirklich benötigen.
Jede Installation eines neuen Programms kann das Betriebssystem belasten. Auch nachdem es wieder deinstalliert ist.
Je mehr Programme Sie probieren, desto instabiler kann Ihr System mit der Zeit werden - bis hin zum endgültigen Exitus.
Bevor Sie unbekannte Freeware installieren, schauen Sie zuerst z.B. bei Google nach, ob dort Infos zu finden sind.
Erfahrungsberichte anderer Anwender sind oft sehr aufschlussreich.
In der Regel stehen hinter jedem kostenlos verteilten Programm handfeste Interessen - vom Verschenken kann niemand leben.
Zumindest wollen die Hersteller neue potenzielle Kunden für sich gewinnen, was durchaus legitim ist. Auch wenn Hersteller
Software gratis verbreiten, um der Konkurrenten eins "auszuwischen", können Sie davon profitieren.
Es kann aber auch sein, dass eine scheinbar nützliche Freeware Funktionen enthält, die völlig anderen Interessen dienen.
Vorsicht bei solcher Freeware:
- Hersteller und Programm sind bislang unbekannt und...Grundsätzlich ist es bei unbekannter Freeware ratsam nur solche Programme zu probieren, die ohne Windows-Installation lauffähig sind.
- Installation erfolgt im Autostart-Ordner
- das Prgramm verbleibt auch nach Beendigung im Speicher
- es versucht ständig Internetverbindungen aufzubauen
Spam nach erfolgter Registrierung
Viele Anbieter möchten aus unterschiedlichsten Motiven Adressen sammeln. Dies gilt nicht nur für typische Freeware, sondern auch für kostenlos verteilte Vollversionen bekannter Hersteller.
Beugen Sie möglichen Belästigungen vor, indem Sie für die Registrierung kostenlos bezogener Software eine entbehrliche EMail-Adresse angeben.